Reverse-Washing – Erst pflegen, dann waschen.

Hallo Ihr Lieben!

Das Wetter ist ganz eklig, Sturmtief Niklas zieht durch Deutschland und ich sitze mit Bettdecke auf meinem Sofa und erfreue mich daran, dass ich nicht mehr raus muss heute. Denn dort war ich schon – bei DM. 1,5km laufe ich hin und zurück – bei diesem Wetter nicht ganz so nett. Aber hey – ich bin wieder drinnen und habe es warm.

Weshalb ich heute zu DM musste: Es mussten neue Haarprodukte her. Kur ist bei mir aus und Shampoo und Spülung werden auch knapp.

Und da ich gerade Zeit habe und nun schon etwas länger testen konnte, möchte ich euch von der Entdeckung Reverse-Washing berichten.

Ich benutze schon seit längerer Zeit die Balea Professional Pures Volumen Reihe (Shampoo+Spülung). 


Da ist es (Bild von der DM-Website)

Ich habe mit den Balea-Shampoos die Erfahrung gemacht, dass das Shampoo etwas einwirken muss, damit es die Haare anständig reinigt. Ansonsten sehen sie nach dem Waschen noch fettig aus – das ist ja nicht Sinn und Zweck der Sache. Außerdem sind meine Haare allgemein recht schnell wieder gefettet. Abends gewaschen, morgen schon nicht mehr frisch.

Des Weiteren sind meine Haare am Ansatz platt und fein und in den Längen wellig/lockig und frizzig/voluminös. 
Eine sau-komische Mischung – ich föhne deshalb immer mit Rundbürste und benutze Volumenshampoo. So bekomme ich beides in den Griff.

Die Haare fühlten sich auch immer ganz gut an nur mit dieser Reihe von Balea aber dennoch habe ich persönlich, was meine Haare angeht, immer das Gefühl „Da geht noch mehr“. Kennt ihr das?

Ich habe also von Reverse-Washing gelesen und dachte: „Schaden kann es nicht, ich probiere das gleich mal.“ 

Gesagt, getan.

Ich stelle mich dann meistens unter die Dusche, mache meine Haare nass und lasse mir dann eine Wanne ein, während ich Spülung (Kur geht auch) in meine Haare einmassiere (bis an die Ansätze) und diese dann einwirken lasse. Ich kann nie all zu lange baden, also dauert die ganze Prozedur längstenfalls etwa 15-25 Minuten. 
Dann nehme ich direkt einen vergleichsweise größeren Klecks Shampoo und massiere den ein. Wichtig ist: Gründlich sein! Das ganze lasse ich meistens auch etwas einwirken, spüle es zum Teil aus, schäume alles noch mal auf und wasche es endgültig aus.

Beim Auswaschen denkt man meistens: „Huch, die Haare fühlen sich ja nicht wirklich gepflegt an.“
(Zumindest ist das bei mir so)

Aber beim Föhnen (hier benutze ich vorher noch Redken All Soft Argan Öl) merke ich jedes mal den Wahnsinns Unterschied. Meine Haare sind weich, wie Seide – so weich sind sie nicht mal durch die komplette Redken-All-Soft-Serie geworden, sie haben mehr Volumen, weil sie natürlich nicht beschwert werden an den Ansätzen und sie sind null frizzig. Sie machen endlich (nach 23 Jahren) mal das, was sie sollen. Ohne Glätteisen. 

Natürlich habe ich die ganze Prozedur für Euch auch mit anderen Produkten getestet, damit ich mir eine produktunabhängige Meinung bilden kann.
Ich habe also viele meiner Reste an Haarpflege auch endlich mal aufbrauchen können 😀


Ich habe schon viel Mist ausprobiert, wie auch z.B. Haarwaschseife und Rinsen (vergesst es!) und dachte, dass es einfach kein Geheimrezept gibt und alles, was man so Neues hört, Schwachsinn ist. 

Aber es gibt tatsächlich etwas, das die Haare sooooooo toll macht. Ich kann es Euch nur empfehlen!
Auch habe ich das Gefühl, dass der Effekt von Anwendung zu Anwendung mehr eintritt.

Aber was ich noch sagen möchte: Meine Haare sind super gesund, ich habe keinen Spliss und sie sind nicht trocken. Natürlich weiss ich nicht, wie sich das auf kaputte Haare auswirkt aber wenn Ihr kaputte Haare haben solltet und nicht wisst, wie ihr das in den Griff bekommen sollt, schaut Euch doch mal meinen Post zum Thema Haar-Öl(-Vergleich) an, da erfahrt Ihr auch, was ich meinen Haaren schon so alles angetan habe.


Wenn Ihr Reverse-Washing auch schon mal probiert habt oder es in Betracht zieht (oder auch nicht), sagt mir doch gerne Eure Meinung dazu, das würde mich freuen! (:

Ich wünsche Euch einen schönen Abend und schon mal frohe Ostern! Lasst es Euch gut gehen und werdet bloß nicht weggeweht!

Den Hype wert? Drogerie-Edition

Einen wunderschönen Sonntag, Ihr Lieben.
Ihr wisst mittlerweile sicher, dass ich mich sehr schnell von Produkten anfixen lasse – besonders durch Instagram und Blogs, die ich lese.
Deshalb gibt es jetzt einen Post zu gehypten Drogerie- und „Low-Budget“-Produkten.
Die ersten Produkte, die ich Euch zeigen möchte, sind Lippenprodukte.
Labello Lip Butter Test Vergleich Blistex Eos Lipbalm Babylips
Wer auf Instagram unterwegs ist, kennt natürlich auch dieses Schätzchen.
Das ist meine zweite Labello Lip Butter, nach der Version in Himbeer (die sich leider sehr schwer öffnen lässt, da sich wohl im Sommer am Strand Sand in den Dosendeckel gesetzt hat).
Riechen tun die Lip Butters fantastisch! Super lecker – wenig künstlich. Einfach zum Reinbeißen!
Die Pflegewirkung ist auf jeden Fall da – im Gegensatz zu den stinknormalen Labellos.
Aber Wunder vollbringen kann diese Lip Butter auch nicht.
Der Hype bezieht sich meiner Meinung nach auf die visuelle Komponente.
Zusammenfassend: Sieht hübsch aus, riecht gut und pflegt angemessen.
Auch auf Instagram gehyped (und auch überall anders) sind die Eos Lipbalms – wovon ich auch einen in Blaubeere besitze – leider gerade unauffindbar (wer kennt es, dass man ständig Lippenprodukte verliert?).
Aber für 8€ habe ich echt besseres erwartet.
Die Verpackung ist mal etwas Neues aber ich finde nicht, dass die Eos-Lipbalms besonders wirksam oder langanhaltend pflegen.
Für mich NULL den Hype wert. So GAR nicht.
Im Notfall sicher besser, als stundenlang kein Lipbalm – aber ich würde mir nicht noch mal einen Eos kaufen.
Mein Favorit unter den Lippen-Pflege-Produkten, ist ganz klar der blaue Blistex-Topf. Darüber geht für mich nichts.
Mein Lieblings-Begleiter in den kalten Jahreszeiten.
Balea Shampoo Spülung Kur Maske Test Haare Beautiful Long Silikonfrei
Dann möchte ich Euch noch diese Schätzchen hier präsentieren.
Es handelt sich um Shampoo + Spülung der Balea Beautiful Long Reihe.
Besonders habe ich den Hype auf Kleiderkreisel mitbekommen – da wird ja, so habe ich das Gefühl, kollektiv sehr viel Wert auf silikonfreie Produkte gelegt.
Meine erste Erfahrung mit silikonfreien Produkten habe ich mit der Schauma Fresh It Up Reihe gemacht (Verpackungsopfer olé!).
Davon wurden meine Haare ungefähr zur Mitte der zweiten Flasche, also nach ca. 6 Wochen, allerdings soooo glanzlos, trocken und störrisch, dass ich das Shampoo, trotz seines uuultra leckeren Geruchs nach Passionsfrucht, sofort entsorgt habe.
Danach habe ich dann wieder verschiedene Shampoos benutzt, wie z.B. auch Produkte der Tigi-Reihe – so richtig zufrieden war ich aber nicht.
Richtig zufrieden mit einer Haarpflege war ich bisher nur, was die Redken-Produkte angeht. Aber die Preise sind ja schon happig.
Also war ich immer auf der Suche nach Haarpflege, die für einen niedrigen Preis genau so gut pflegt, wie Redken.
Und diese Pflege habe ich in den Balea-Produkten definitiv gefunden!
Der Geruch ist toll, wenn auch eher dezent – aber lang haltbar, das Shampoo säubert, pflegt und macht die Haaroberfläche, meiner Meinung nach, schon wesentlich glatter, die Spülung pflegt und wenn man dann noch die Maske/Kur dazu nimmt (1-2x/Woche), dann danken es einem die eigenen Haare wirklich!
Man hat schon der Konsistenz der Maske wegen das Gefühl, die Maske sei suuuper reichhaltig und das wird nach dem Ausspülen definitiv noch mal bestätigt.
Ich bin froh, dass diese Produkte so sehr gehyped werden auf Kleiderkreisel, denn ohne diesen Hype, wäre ich nie auf die Idee gekommen, die Reihe von Balea zu kaufen – denn ehrlich gesagt, war ich der Meinung, dass mir die günstigen Produkte sicher nicht helfen, wenn es schon John Frieda nicht tut.
So kann man sich irren.
Meine Meinung: Es wird noch viel zu wenig Hype um die Balea-Haarprodukte gemacht, denn sie sind wahnsinnig gut.
Also wenn Ihr auch zu viel geld für Haarpflege ausgebt, dann probiert mal die Balea-Produkte.
Als nächstes werde ich mal das Haaröl testen, denn für Haaröle habe ich auch schon way too much Geld ausgegeben!
Beautyblender Pink Schwamm Sponge Make Up DM Ebelin Vergleich Test Dupe
Und natürlich sind auch der Beautyblender und seine Dupes super gehyped und jeder hat gefühlt hunderte.
Ich habe von einem meiner Brüder einen originalen Beautyblender zu Weihnachten bekommen im letzten Jahr – und weil ich so begeistert war, habe ich mir bei DM noch mehrere Dupes von Ebelin zugelegt.
Erkennt Ihr den Unterschied?
Falls nicht, sage ich es Euch: Der jeweils linke Beautyblender ist das Original.
Er ist sehr viel weicher, als das Pendant von DM und er saugt flüssige Foundations nicht so sehr auf, sondern gibt sie auch an die Haut wieder ab.
Von diesem kleinen Helfer bin ich wirklich begeistert, ich benutze, seit ich ihn habe, keine Pinsel mehr zum Auftragen von Foundation.
Den Hype kann ich hier also wieder nachvollziehen – allerdings wäre mir – ehrlich gesagt – mein Geld zu schade, um eben mal 16-18€ für ein pinkes Schwämmchen auszugeben – für mich also ein Artikel, den ich mir eher noch mal schenken lassen würde.
Der DM Blender ist für seinen Preis auf jeden Fall auch absolut zu empfehlen, er ist nur viel härter, deshalb scheuert er etwas, wenn man ihn zu fest über sein Gesicht „reibt“, was nicht unbedingt für ein makelloses Foundation-Finish sorgt.
Also immer schön leicht und vorsichtig damit übers Gesicht gehen!
Das war es jetzt von mir erst mal für heute.
Ich hoffe, ich konnte Euch bei einigen Kauf- und Nicht-Kauf-Entscheidungen helfen!
Habt einen schönen Sonntag-Abend! (: