Green Monday – Chili Con Carne / Chili Sin Carne

Wahrscheinlich fällt Chili Con Carne nicht direkt unter die „Green“ oder auch „Clean“ Kategorie aber es ist kein Gericht, das besonders dadurch auffällt, ungesund oder voller einfacher Kohlenhydrate zu sein. 
Da das Rezept auf Instagram außerdem nachgefragt war, werde ich es Euch nun mal probieren aufzuschreiben.

Meine Mengenabgaben sind eventuell nicht immer ganz korrekt oder genau, da ich immer nach Augenmaß koche und auch immer eine riesige Menge, von der mein Freund und ich zwei Tage lang essen und dann den Rest einfrieren. 
Die Menge reicht also auf jeden Fall für eine Großfamilie. Wenn Ihr nur zu zweit davon essen wollt, dann reicht auch ganz locker die Hälfte von allem – auch für zwei Tage.

Auf den Einkaufszettel müssen für meine Menge also:

  • 1 KG Rinderhack (Ich nehme meistens Hack Plus, weil es weniger Fett hat)
  • 2 Gemüsezwiebeln (Die ganz großen)
  • 2 Tetrapacks passierte Tomaten
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Tomatenmark
  • 2 Dosen Mais
  • 3 Dosen Kidneybohnen
  • 2 rote Paprika
  • 1 grüne Paprika
  • Knoblauch
  • 1 Habanero/ 2-3 rote Chili-Schoten
  • Herrenschokolade
  • Tabasco
  • Zimt
  • Etwas, um einen Espresso zu machen
  • Lorbeerblatt
  • Cayenne Pfeffer
  • Salz
  • Zucker
  • Limette/ Limettensaft


(Funktioniert übrigens auch vegetarisch – habe ich auch schon ausprobiert)


Also als erstes schneidet Ihr am besten Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Paprika klein, während ein großer Topf vorheizt, in dem ihr dann das Hack anbraten könnt.
(Ich benutze hier immer meinen Zerhacker von Fissler, den ich Euch schon in ungefähr jedem Rezept-Post empfohlen habe :D)

Dann brate ich das Hack an und gebe kurz bevor es ganz durch ist die Zwiebel-Knoblauch-Chili-Mischung dazu. Die Paprika kommt kurz danach dazu und wird auch noch kurz mit angeschwitzt.
Danach kommen auch schon die gehackten, sowie passierten Tomaten, sowie Mais und Kidneys mit dazu. Tomatenmark wird auch mit dazu gegeben. Ich nehme etwa 1/3 der Tube.
(Wenn Ihr die vegetarische Version kocht, bratet die Zwiebeln etc direkt mit der Paprika an.)

Wenn die Mischung aufgekocht ist, wird gewürzt.
Zuerst kommen etwa 3-4 Stücke Herrenschokolade, sowie eine Tasse Espresso ins Chili. Auch einen Schuss Limettensaft gebe ich hinzu, einfach für die Geschmacksvielfalt.
Dann gebe ich 2 gehäufte Messerspitzen Zimt und mehrere großzügige Spritzer Tabasco hinzu.
Das Lorbeerblatt koche ich mit bis zum Ende.
Cayennepfeffer und Salz können nach Belieben eingesetzt werden, so wie auch Zucker.
Ich bin selber nicht gerade der große Salz-Fan aber erfahrungsgemäß braucht Chili sehr viel Salz.

Gewürze gebe ich wirklich immer nach Geschmack und Belieben dazu, deshalb kann ich Euch auch nur sehr schwer sagen, wie viel Gewürz gut ist. Am besten Ihr macht es so, wie es Euch schmeckt.

An Tagen, an denen „gesündigt“ wird, essen wir unser Chili mit Nachos und einem Klecks Creme Fraîche. 

Schmeckt ganz wunderbar!

Ein Bild zu diesem Gericht findet Ihr auf meiner Instagram-Seite, die Ihr hier rechts am Rand findet. (:

Lasst es Euch schmecken!

Zucchini-Omlett – Green Monday II

Meine heutige Rezept-Idee zum Green Monday kommt tatsächlich von mir selber.

Freitag Morgen wollte ich ein Kater-Frühstück für meinen Freund kreieren, das nicht zu schwer im Magen liegt und dazu nahrhaft und lecker ist.

Also habe ich einen Blick in den Kühlschrank geworfen.

Eier haben wir immer da. Natürlich.

Außerdem habe ich noch eine Zucchini gefunden, die weg musste.

Ich dachte also, das könnte schmecken.

Um das Ganze zu verfeinern, habe ich allerdings auch noch eine mittlere Zwiebel mit verarbeitet und etwas Milch und Parmesan.

Was wir brauchen, sind also:

4 Eier
1 EL Parmesan (gehäuft)
50ml Milch
Optinal: Zum Garnieren Lachs-Schinken-Streifen

1 kl. Zucchini
1 mittlere Zwiebel (evtl. stattdessen Frühlingszwiebeln)

1. Ich habe damit angefangen, dass ich die Zucchini hauch dünn in Scheiben gehobelt habe. Das funktioniert am besten mit einem handelsüblichen Gemüsehobel. Der hier verlinkte Hobel ist der, den ich auch benutze. Er ist Verstellbar.

2. Danach habe ich die Zwiebel geschält und in meinen Zerkleinerer geworfen, den ich Euch schon im Green-Monday-Guacamole-Post gezeigt habe. Ich habe ihn aber auch noch mal verlinkt.

3. Wenn die Zwiebeln klein sind, kann man schon mal die Pfanne heiß machen und die Zwiebeln rein werfen (wir wollen allerdings keine Röstzwiebeln!)

4. In der Zwischenzeit schlage ich die Eier in eine Schüssel, gebe die Milch und den Parmesan dazu und verquirle das Ganze. Würzen könnt Ihr nach Lust und Laune. 

5. Wenn die Zwiebeln etwas angedünstet sind, werfe ich die dünnen Zucchini Scheiben noch kurz mit dazu. Die sollen auch ein mal kurz anschwitzen, bevor die Eier-Masse dazu kommt.

6. Sind die Zucchini-Scheiben etwas glasig, kann die Eier-Masse dazu. Am besten verteilt Ihr die Zucchini noch mal gleichmäßig, setzt einen Deckel auf Eure Pfanne und lasst das Ganze bei kleiner bis mittlerer Hitze durchziehen.

Wenn das Ei fest geworden ist, habt Ihr ein tolles-Low-Carb Essen, das für zwei Personen absolut reicht.

Gerade abends absolut zu empfehlen, wenn man gerne auf Kohlenhydrate – aber nicht auf etwas Herzhaftes – verzichten möchte!

Bilder folgen noch – leider habe ich gerade keine Zucchini im Haus, sonst hätte ich es schnell zubereitet  – ich wollte Euch dieses Rezept nur nicht vorenthalten!