Der große Haaröl Vergleich

Ihr Lieben,
heute geht es bei mir rund um das Thema Haare und Haaröl.
Ich glaube fast jede Frau ist irgendwie unzufrieden mit ihren Haaren – zumindest gelegentlich.
Gerade Haare, die (häufig) gefärbt und speziell blondiert werden, brauchen viiieeel Feuchtigkeit.
So bin ich damals auf Haaröle gekommen.
Ich habe meine Haare schon immer wahnsinnig viel gefärbt und es gibt – so gut wie – keine Farbe, die meine Haare noch nicht hatten.
Hier ein mal eine kleine Grafik für Euch von Ende 2009 bis vor ein paar Tagen.
Entschuldigt bitte manche Bilder – die sind von Karneval bzw. Halloween.
Auf das Bild von letztem Halloween, habe ich keinen Stern drauf gepappt, weil ich da sowieso so zum Gruseln aussehe 😀
Die Bilder sind zeitlich sortiert (v.l.n.r. je Zeile)
Und mal eine kurze Geschichte zu meinen Haaren:
Frisuren Haarfarbe Testbericht Haaröl
Der Absturz begann, als ich mir 2007 ein Glätteisen zugelegt habe – seitdem hatte ich nie wieder gesunde Haare – trotz Hitzeschutz etc. pp.
2007 musste ich mir meine Haare dann das erste Mal abschneiden lassen (Schulterlänge) und habe sie seitdem gezüchtet.
Das aber natürlich nicht, ohne aufs Haare glätten zu verzichten – und aufs Haare färben.
Ich konnte mich nie entscheiden, ob mir jetzt braun oder blond an mir besser gefällt.
Anfang 2011 hatte ich dann wieder so viel geglättet und gefärbt, dass meine Haare wirklich komplett tot und glanzlos waren (Bild 3 + 4) – gerade das Deckhaar. Da meine Haare schon sehr, sehr stufig geschnitten waren zu der Zeit, konnte ich also nicht einfach Stufen schneiden lassen, um das Problem loszuwerden.
Im April 2011 hieß es dann endgültig schnipp, schnapp, Haare ab (Bild 5 + 6).
Es wurde ein Bob in Kupfer.
Aber bei meinen naturwelligen, etwas widerspenstigen Haaren, muss natürlich gerade so ein Bob mit Hitze gestyled werden.
Ich war froh, als meine Haare wieder die Länge erreicht hatten, in der ich sie zusammenbinden konnte.
Bis März 2012 wurden meine Haare auch nochmal dunkler und dann rötlich und wieder dunkler, bis ich mir das Ganze schließlich vom Friseur meines Vertrauens aufhellen ließ. (Macht das NIEMALS Zuhause! Ich habe mir so oft selber die Haare blondiert und sie super kaputt gemacht damit.)
Der Friseur hat mir dann 8 Stunden lang etliche Blondierwäschen verpasst, um meine Haare nicht direkt wieder so sehr kaputt zu machen (Bild 10).
Das Blond war zwar noch etwas rötlich/gelblich aber dafür, dass meine Haare davor dunkelbraun waren, ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis!
Bild 11 zeigt meine Haare nach der zweiten Blondierung. Kein sehr natürliches Blond – aber immerhin nicht rot.
Von da an habe ich nur noch nach-strähnen lassen (Bild 12).
Im April 2013 kam ich dann noch mal auf die tolle Idee, meine Haare rot-braun zu tönen (Bild 13).
Das ging Gott sei Dank größtenteils wieder raus.
Im Oktober letzten Jahres habe ich mir dann selber ein Ombré gefärbt – meine Friseurin war ganz überrascht, dass ich das selber gemacht habe. Sie sagte, sie kriegt „sonst immer nur die Unfälle zu sehen“. :’D
Die letzten beiden Bilder sind recht aktuell.
Und es fehlen mir nur noch 5cm zu meiner Traum-Länge, auf die ich nun seit fast 3 1/2 Jahren hin“arbeite“.
Allerdings verzichte ich auch zumeist auf Hitze – wenn die Außentemperaturen es zulassen – und glätten fällt sowieso flach, außer ca. 3-4x im Jahr.
(Wenn Ihr eine Haar-Routine haben wollt, lasst es mich wissen.)
Nun aber zur Haaröl-Thematik. Denn ohne Haaröl hätte ich meine Haare niemals so lang bekommen, da Haaröle über längere Zeit viel mehr Feuchtigkeit abgeben, als es eine Haarkur kann. Außer Feuchtigkeit, geben sie auch noch Glanz und manche Haaröle verfügen über eine Hitzeschutzfunktion (z.B. das später genannte Wella SP).
Teilweise fungieren sie als Schutzfilm.
Ich hatte nicht mal als Kind zu weiche Haare, wie ich sie jetzt mit Haaröl habe.
Ich habe schon wahnsinnig viele Haaröle probiert.
Mein erstes Haaröl war das von Syoss, das ich aber so schlecht fand, dass ich dachte, Haaröle sind im Allgemeinen nichts für mich (ca. Bild 2).
Als meine Haare dann 2011 so kaputt waren, habe ich häufig das HaarBändiger-Serum von John Frieda benutzt – ich zähle es seiner Konsistenz wegen hier als Haaröl.
Ich habe noch einen kleinen Rest davon hier – nein, nicht aus 2011.
Ich benutze es, wann immer ich kein anderes Öl mehr da habe – oder mit meinem neuen Kauf unzufrieden bin.
L’Oréal Elvital Magique
Auf dem Bild seht Ihr auch direkt das L’Oréal Elvital Magique Öl, das ich nach meiner Blondierung 2012 ausprobiert habe – es war soweit okay – aber auch im Drogerie-Bereich gibt es bessere Öle – das John Frieda Serum zähle ich auch dazu.
Das ist – meiner Meinung nach – kein Produkt, das man unbedingt ausprobiert haben muss, zumal man verhältnismäßig mehr von diesem Produkt braucht, als von anderen und es auch stolze 10€ gekostet hat.
Gold Of Morocco Haaröl
Da ich aber unbedingt ein, für mich funktionierendes, Haaröl (Argan) haben wollte, bin ich in unseren Friseur-Bedarf gelaufen und habe gefragt, was die guten Leute denn so da haben.
Sie hatten ausschließlich das Gold Of Morocco Haaröl da.
Na gut – dachte ich – nehme ich das mal mit.
Ein kleines Fläschchen, aus dem man das Öl rausträufelt für 10€.
Mit dem Öl war ich auch seeehr zufrieden und die (ich glaube) 50ml haben auch um die 8-10 Wochen gehalten.
Aus dem kleinen Fläschchen war aber irgendwann auch nichts mehr raus zu bekommen, also habe ich mir auf Amazon die große Flasche (200ml) bestellt, die etwa 25€ gekostet hat. Umgerechnet doch um einiges günstiger.
Das Öl riecht super und pflegt die Haare wunderbar.
Es besteht aus Argan- und Avocadoöl.
Es enthält meines Wissens nach aber Silikone.
Redken All Soft Haaröl
Da das Öl aber leider nicht raus gepumpt, sondern geträufelt wird, war ich, als die Flasche nur noch 1/3 enthielt (ca. Januar 2013) so ungeduldig, dass ich mir nach langer Überlegung das Redken All Soft Öl (hier im 2er-Pack für 13€/Stk.)gönnte – kannte ich schon vom Friseur, aber da kostete es 32€, was mir für 90ml eindeutig zu viel war.
Bei Amazon bekam ich es dann schließlich für 17€. Auch nicht wenig – aber ich komme mit dem Öl ungefähr drei Monate aus bei täglicher Benutzung.
Das riecht von allen Haarölen am besten – ich könnte mich reinsetzen.
 Das Redken Öl ist mein absoluter Haar-Öl-Favorit und ich werde es, sobald ich mal ein bisschen was aufgebraucht habe, auch wieder bestellen, denn es gibt einfach nichts besseres.
Wella SP Haaröl
Schließlich ist mein Friseur aber von Redken auf Wella SP Produkte umgestiegen und da ich ja IMMER auf der Suche nach etwas besserem bin, habe ich dann auch mal das Wella SP Öl gekauft – es riecht relativ stark nach Vanille und noch etwas Undefinierbarem – aber es ist durchaus gut (ein Ranking meiner Produkte folgt) und mit 14€ kaum teurer, als Drogerie-Produkte. Enthalten sind 100ml und man kommt auch hier immer gut 3 Monate mit aus.
Auch das Wella Öl besteht unter anderem aus Argan-Öl.
Wella SP Oil Reflections
Da ich mit dem Öl sehr zufrieden war, probierte ich als nächstes das Wella SP Oil Reflections (auch hier sind 2 Öle billiger mit 10€/Stk.), welches aus Macadamia-, sowie Avocadoöl besteht.
Ein gutes Öl mit einem Duft nach Blaubeere – damit kriegt man mich immer – das aber leider kein Argan enthält, was damals der Amazon-Beschreibung nicht zu entnehmen war.
Es ist etwas günstiger, als sein Schwester-Öl – aber auch ETWAS schlechter – trotzdem noch gut!.
Dove Haaröl
Da ich danach noch mal etwas anderes ausprobieren wollte, kaufte ich das Haaröl von Dove (ca. 10€). (Macadamia-Öl)
Aber der Geruch ist wirklich nichts für schwache Nerven. ich habe bei der ersten Benutzung sofort Kopfschmerzen bekommen – so muss es in der Souk in Dubai in einem der Parfüm-Mischer-Geschäfte riechen. Hui… Als wäre man bei Douglas gewesen und hätte sich ordentlich mit allen orientalischen Düften besprüht.
Also definitiv nicht mein Lieblings-Öl aber es ist brauchbar.
Allerdings denke ich mir: Das Öl kostet 10€… Für 4 Euro mehr bekomme ich ein Haaröl in Friseur-Qualität, das zudem nicht so abartig riecht. Also doch lieber das für 4 Euro mehr, oder?
Marrakesh Oil
Weil meine Nase dieses Öl hier nicht verkraftet hat, habe ich mir das teure Marrakesh Oil gekauft, das mir meine Friseurin schon vor fast zwei Jahren empfohlen hatte. Mich hat der Preis immer abgeschreckt.
Leider muss ich auch sagen: Es riecht auch sehr orientalisch, gewöhnungsbedürftig.
Nichts für mich muss ich ehrlicherweise sagen.
Der Geruch ist trotzdem nicht mal halb so schlimm, wie der vom Dove-Öl.
Das Marrakesh Öl ist eher dickflüssig und besteht aus Argan-, sowie aus Hanfsamen-Öl.
Man braucht nur eine kleine Menge.
Die Wirkung finde ich gut bis sehr gut, jedoch nicht besser, als die Wirkung vom Redken-Öl.
Die enthaltene Menge beträgt 60 ml und der Preis ca. 23€. Somit ist es um einiges teurer, als das Öl von Redken.
Und das waren auch schon alle Haar-Öle, die ich bisher getestet habe.
Mich würden noch folgende Öle interessieren.
  • Revlon Orofluido
  • Moroccanoil
  • Balea Oil Repair
Wenn Ihr mit diesen Ölen Erfahrungen gemacht habt, lasst mir doch gerne diesbezüglich einen Kommentar da.
Lohnt es sich wirklich, Geld in Moroccanoil zu investieren, wenn ich schon so viel Anderes probiert habe und nichts besser fand, als Redken?
Gerne höre ich alle möglichen Meinungen dazu! (:
  1. Redken Argan-6 All Soft
  2. Wella SP Öl
  3. Gold Of Morocco
  4. Rondo Marrakesh Oil
  5. Wella Oil Reflections
  6. John Frieda Haar-Bändiger Serum
  7. Dove Pure Care Dry Oil
  8. L’Oréal Elvital Öl
  9. Syoss Öl

 

Ich hoffe, der Post hat Euch gefallen.
Vielleicht konnte ich Euch ja davon überzeugen, Euren Haaren auch mal Haar-Öl zu gönnen.
Nein, Eure Haare werden davon nicht fettig, solange Ihr das Öl nicht an den Ansatz pappt! 😀
Gerade für trockene, kaputte und colorierte Haare ist Haaröl eine Wohltat.
Ich spreche aus Erfahrung.
Ohne Haaröl wären meine Haare nämlich nie wieder lang geworden – Dank meiner farbtechnischen Probierfreudigkeit/Entscheidungsschwierigkeit.

2 Gedanken zu „Der große Haaröl Vergleich“

  1. Ich denke, Naturkosmetik ist deine einzige Rettung… Probier doch mal das Jojoba Körperöl (jap, Körperöl aner es funktioniert prima für die Haare) von Terra Naturi (Müller) oder einfach biologisches Kokosöl oder Arganöl! Einfach eine kleine (!) Menge in die Spitzen einarbeiten, nachdem du deine Haare gewaschen hast, und eine Zeit lang auf Haarspray, Schaumfestiger & Co verzichten! Außerdem wirkt die Alterra Repair Haarspülung „Granatapfel“ Wunder…

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