Meine MAC-Lidschatten – Swatches + Review

Ihr Lieben,
Ich weiss, viele lieben die MAC Lidschatten und behaupten, es seien die besten Lidschatten überhaupt.
Ich konnte mich bisher nicht mit ihnen anfreunden, denn ich finde sie sehr wenig buttrig und irgendwie sehr hart gepresst plus wenig pigmentiert.
Vielleicht hatte ich auch bisher immer irgendwelche blöööden Montagsprodukte – denn ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Lidschatten qualitativ so „abstinken“, wenn andere Produkte der Marke so toll sind (Lippenstifte, halloooo! :D).
Ich werde Euch nun meine Lidschatten zeigen.
In meinem Besitz befinden sich gerade
Shroom, Club, Carbon und Cranberry. Sketch ist mir an Weihnachten kaputt gegangen, der blöde Sack. Und Tilt war nicht meine Farbe, den habe ich einer Freundin geschenkt.
Hier seht Ihr nun Swatches.
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Um diese Swatches zu erzielen, bin ich sicher 5-8x durch den Lidschatten gekreist mit meinem Finger. Überzeugend geht anders, oder?
Besonders schlimm finde ich Carbon – ich meine: Hallooo, du bist ein schwarzer Lidschatten, dann gib doch auch Farbe ab – bitte?!
Bei dem Preis (15€ pro Refill) finde ich es echt eine Frechheit, solche Lidschatten zu produzieren.
Selbst wenn es Montagsprodukte sein sollten – alle drei. Ich lese leider sehr oft von Montagsprodukten.
Shroom ist der einzige MAC-Lidschatten, der auch Farbpigmente abgibt, den benutze ich auch gerne unter der Braue – aber die anderen drei Refills sind echt für die Tonne.
Wie Ihr seht, überzeugen mich diese Produkte der Marke MAC nicht und ich verspüre auch nicht das Verlangen, mir noch mehr MAC-Lidschatten zuzulegen. Da habe ich günstigere, bessere Marken aufgetan bzw. nutze gerne den Preisvorteil von vorgefertigten Paletten.

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Make Up Geek Review & „Wie bestelle ich?“

Tagchen!
Ja, mir werden die bescheuerten Begrüßung-Floskeln wohl nie ausgehen, wenn auch Hallöchen meine liebste bleiben wird.
Ich besitze schon seit einiger Zeit, sprich Januar 2015, drei Makeup Geek Refills.
Nämlich Peach Smoothie, Creme Brûlée, sowie Cocoa Bear.
Jaclyn Hill made me buy it. Muss ich mehr sagen?
Nun kamen noch drei weitere hinzu, auch wenn das auch schon etwas her ist.
Und deshalb dachte ich, es ist mal an der Zeit eine kleine Review zu schreiben und diese mit Swatches zu versehen.
Wieso ich bisher erst so wenige MUG Lidschatten habe?
Ich weiss es wirklich nicht. (Vielleicht liegt es am langen Versandweg, wenn Douglas und MAC doch viel schneller liefern.)
Denn die Makeup Geek (=MUG) Lidschatten sind fantastisch! Fantastisch!
Die Pigmentierung, sowie Textur sind besser, als MAC und das für einen Preis, der so gar nicht MAC ist.
Wieso ich nur drei Refills bestelle?
Die Refills kosten 5.99$. Versand von 8.99$ kommt dazu.
Man landet also bei 27$, was in etwa 24€ sind. Der Freibetrag liegt bei 22€. Da der Zoll aber unter 5€ keine Gebühren erhebt, kommt man davon, ohne Zoll zahlen zu müssen oder sein Päckchen irgendwo abholen zu müssen. Super Sache!
(Davon abgesehen deklariert MUG die Versandkosten nicht auf der außen am Päckchen angebrachten Rechnung, sondern gibt den Gesamtbetrag mit dem Preis der Produkte an – man könnte also 4 Refills bestellen. Ist mir aber zu heikel.)
Natürlich liefert Makeup Geek aus den USA nicht so schnell, wie MAC Deutschland – dafür bekommt man aber qualitativ noch hochwertigere Lidschatten für einen wirklich guten Preis.
Die Refills passen außerdem in die Mac Quads (Inserts).
Leider sind sie für die MAC Palette ohne Inserts nicht magnetisch genug, man kann da aber, mit Hilfe von kleinen Klebemagneten, Abhilfe schaffen.
Oder man kauft statt einer MAC Palette eine Z-Palette (ich persönlich finde diese aber zu klobig).

Mittlerweile liefert aber auch Beautybay.co.uk bzw. beautybay.com die tollen Refills und Pigmente aus England nach Deutschland. Ab 22€ gibt es keine Versandkosten – man kann allerdings nur mit Kreditkarte zahlen. Ab knapp 60€ wird Zahlung per Paypal angeboten.
Im Zeitalter der Prepaid-Kreditkarten ist es aber nun wirklich nicht unmöglich, in einem Shop einzukaufen, der nur Kreditkartenzahlung anbietet.
(Ich beispielsweise besitze eine Prepaidkarte, auf die ich jederzeit Geld überweisen kann und die mich 5€ im Jahr kostet.)
Bei Beautybay habe ich noch nicht bestellt aber aus den USA kam meine Bestellung immer innerhalb von 10 Tagen. Die Jungs & Mädels bei MUG sind sehr fix.

Nun aber zu den heiß ersehnten Swatches, für die Ihr wahrscheinlich überhaupt erst „gekommen seid“.
Ich meine, dafür sind wir ja alle schließlich hier ;D

Ich lasse nun Bilder sprechen – falls ich eine Frage, die sich Euch stellt, noch nicht beantwortet haben sollte, lasst sie mir da oder schreibt mir eine E-Mail. Ich werde versuchen, jede Frage zu beantworten! (:
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Review – Giorgio Armani Luminous Silk Foundation (4.0)

Hallöchen, Ihr Lieben.
Wenn Ihr meinen Blog schon etwas lest oder mir aber schon länger auf Instagram folgt, habt Ihr vielleicht bemerkt, dass ich in meiner Klausurenphase gerne mal online shoppen gehe – oder um es anders auszudrücken: Zur Prokrastination neige.
Ich war also auf Online-Shoppingtour.
Ins Körbchen gewandert ist mir da – hopsala – die Luminous Silk Foundation von Armani.
Ich habe sie schon häufiger bei diversen Youtubern – insbesondere Jaclyn Hill – gesehen, welche alle super begeistert von dieser Foundation waren.
Da mein Mac Studio Sculpt (NW20) sich dem Ende zuneigt, wurde es Zeit für eine neue Foundation.
Normalerweise käme ich nie auf die Idee, eine Foundation zu bestellen (Zumal dieses ColorCard Zeug von Douglas bei mir irgendwie nicht funktioniert) und würde sie mir immer am Counter auftragen lassen. Und das erst, nachdem ich recherchiert habe ohne Ende, um auch ja meinen Hauttyp abzudecken mit meiner engeren Wahl (Mischhaut mit einer sehr trockenen Wangenpartie).
Die Luminous Silk Foundation wurde also von keinem meiner Kriterien aus dem Rennen gekickt, wie Ihr Euch wahrscheinlich anhand dessen denken könnt, dass ich sie gekauft habe. 😛
Hinzu kam, dass sie eine der wenigen Foundations auf dem Markt ist, die keinen SPF „eingebaut“ hat.
Was zum einen für mich im Sommer vorteilhaft ist, weil ich im Gesicht nur super langsam braun werde, ohne Sonnenbrand zu bekommen (nur im Falle dessen, dass ich mich nach der Arbeit noch mal sonnen möchte und mich nicht extra abschminken möchte) und zum anderen hat man auf Fotos so nicht dieses „Geister-Gesicht“.
Ich weiss nicht, ob Ihr das kennt oder schon mal bemerkt habt – aber Foundation mit SPF (Sun Protection Factor) reflektiert bspw. Blitzlicht und lässt einen auf Fotos immer sehr nach Kalkleiste aussehen. Also Mädels, falls Ihr vor habt, zu heiraten (o.Ä.) und auf Euren Fotos schön und natürlich aussehen wollt, investiert in Foundation ohne SPF.
Bestellt habe ich die Foundation bei Douglas für sehr viel Geld. Da wurde auch mir kurz schlecht. Naja, Dank Frau Shopping konnte ich auch hier mal wieder 10% sparen. Trotzdem kostet die Foundation wirklich Knete und ja, wahrscheinlich hat man sie nicht mehr alle, wenn man so viel Geld für ein Kosmetik-Produkt ausgibt. Allerdings komme ich mit Foundation (seit ich auf High-End umgestiegen bin) immer um die 10 Monate aus, was mir persönlich mein Gewissen etwas erleichtert. :“D
Ich hatte es in einem anderen Blogpost vor einiger Zeit mal erwähnt: Als ich damals noch zu geizig war, 30€ und mehr für eine Foundation auszugeben, habe ich mir sicher 3 verschiedene Foundations im Monat gekauft, wenn nicht mehr, weil ich niemals zufrieden war und meine Haut mit „günstigeren“ Marken gar nicht klar kam. Ich hatte super unreine Haut, Pickelchen, teilweise haben die Produkte gebrannt aber manche haben sich auch einfach nur unschön abgesetzt.
Zuletzt hatte ich noch mal diese Nude Foundation von Maybelline(?) probiert, die aber meine trockenen Stellen, trotz vorherigen Peelens unschön betont hat.
Also doch zurück zu meinen überteuerten Produkten.
Und in diesem Sinne auch zurück zum eigentlichen Inhalt dieses Posts.
Zuerst fällt auf jeden Fall auf, dass die Glasflasche sehr hochwertig verarbeitet ist und super schwer in der Hand liegt. Das Glas ist sehr dick und wahrscheinlich würde eher mein Parkett kaputt gehen, als dieser Flakon, wenn er mir herunter fallen würde.

 

Dann habe ich mit em Auftragen angefangen, ausnahmsweise mal ganz puristisch, ohne Primer, Base oder irgendetwas.
Und was soll ich sagen… Ich hatte noch nie so natürlich schön aussehende Haut. Das Makeup verbindet sich richtig mit der Haut und man sieht nicht mal, dass es Makeup ist, es sieht aus, wie sehr farblich ebenmäßige Haut.
Die Deckkraft ist für mein Empfinden eher leicht, allerdings kann man sie aufbauen, was ich an den Wangen tun musste, da meine Wangen von Natur aus sehr rot sind.
Unebenheiten gleicht die Foundation allerdings nicht aus, sie ist also eher nichts für sehr stark unreine oder unebene Haut.

Giorgio Armani Luminous Silk 4.0 Foundation Tragebild Swatch
Hier seht Ihr die Luminous Silk Foundation direkt nach dem Auftragen. Ohne irgendwelche anderen Produkte im Gesicht, ob darüber oder darunter, abgesehen von meiner normalen Tagescreme und meinem Serum.
Man kann – denke ich – gut erkennen, dass die Foundation die Hautstruktur nicht zuspachtelt, sondern man noch sehr gut die Haut erkennt und beinah meint, es wäre kein Makeup aufgetragen.
Ich entschuldige mich für das gelbliche Licht – ich bin noch nicht dazu gekommen, mir 10 neue Tageslicht-LEDs zu kaufen.

Ich für meinen Teil habe momentan den Höchststand meiner Hautunreinheiten erreicht (kleine Pickelchen am Kinn, nichts schlimmes aber unschön ohne Foundation drüber) und mir reicht die Deckkraft auf jeden Fall in einer Schicht vollkommen aus – im Notfall gibt es ja immer noch Concealer etc.

Das Finish der Luminous Silk Foundation ist sehr natürlich und dewy/glowy – gefällt mir richtig gut. Gepudert habe ich so gut wie gar nicht, da ich kein Stück das Gefühl habe, dass die Foundation hin und her rutscht. Das hatte ich auch noch nie, dass ich nicht pudern musste.
Ich habe nur mit meinem Puderpinsel, mit dem ich allerdings keinen Puder aufgenommen habe, den Bereich unter meinen Augen und auf meiner Nase (wegen meiner Brille) etwas gesettet.
Nun warte ich ab, wie sich die Foundation in ein paar Stunden auf meinem Gesicht verhält und werde dann weiter tippen.
Also: Es sind nun 5 Stunden vergangen. Normal ist mein Makeup dann schon mindestens von meiner Nase verschwunden, weil die Brille es hoch und runter schiebt. Seitlich setzt die Foundation sich an der Nase dann immer komisch ab. Trotz meines Porefillers, den ich normal benutze (heute allerdings nicht) und meines Settingsprays.
Diese Foundation hier, so habe ich das Gefühl, hat sich viel besser mit meiner Haut verbunden und lässt sich nicht so sehr auf meiner Haut hin und her schieben. Sie sieht auf der Nase nicht mehr taufrisch aus, ist allerdings auch noch vorhanden. Für mich auf jeden Fall ein Fortschritt.
Auf der Stirn ist sie ein Wenig mehr dewy geworden (habe allerdings auch das dewy Settingspray von NYX benutzt), als sie es noch vor 5 Stunden war, sie ist allerdings weit davon entfernt, meine Stirn aussehen zu lassen, wie eine Speckschwarte. Ich finde das Ergebnis immer noch natürlich.
Bedingt durch den Lichteinfall sieht man jetzt nur in der oberen Stirnpartie diesen leichten Glanz, er ist aber relativ gleichmäßig.
Dafür, dass ich jetzt schon 5 Stunden durchhalte – oder viel mehr die Luminous Silk Foundation schon 5 Stunden durchhält, finde ich das „Ergebnis“ doch ganz gut. Denn ich habe in der Zeit Hausarbeit gemacht etc. – also auch ein Wenig transpiriert, um es mal nett auszudrücken. (Habe ich schon mal gesagt, dass ich Staubsaugen hasse?!)
Die Fotos zeigen mir allerdings, dass mein Concealer sich immer noch sehr AUF meine Haut setzt. Die Foundation wirkt sehr viel natürlicher (oberer Stirn-Bereich), als mein Concealer – aber naja. Alles nacheinander. (Falls Ihr aber Concealer-Empfehlungen für mich habt, immer her damit. Momentan benutze ich Mac Pro Longwear in NW15.)
Um meine Meinung noch mal zusammenzufassen: Ich bin absolut überzeugtvon der Luminous Silk Foundation. 52€ sind zwar eine riesen Stange Geld (10% Rabatt gib es allerdings mit den Codes von Frau Shopping) aber ich finde die Foundation auf jeden Fall besser, als mein Studio Sculpt von Mac. Ich kann die Foundation absolut empfehlen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie bei fettiger Haut nicht so toll ankommt, weil das Finish ja schon in Richtung dewy geht – aber bei Mischhaut, normaler Haut und ich denke bedingt bei trockener Haut eignet sie sich super!
Auf jeden Fall eine Foundation für hohe Ansprüche, die diese höchst wahrscheinlich auch erfüllt.
Zum Auftragen habe ich übrigens meine Nanshy Foundation Brush benutzt.
Wenn Ihr noch weitere Fragen zur Luminous Silk Foundation habt, ab in die Kommentare damit! (:
Vergleich Swatch Mac Cosmetics Studio Sculpt NW 20 NW20 Giorgio Armani Luminous Silk Foundation 4.0
Und hier noch zuletzt ein Vergleich für Euch zwischen meinen beiden momentanen Foundations.
Vielleicht hilft Euch das bei der Farborientierung.

 

 

Der große Haaröl Vergleich

Ihr Lieben,
heute geht es bei mir rund um das Thema Haare und Haaröl.
Ich glaube fast jede Frau ist irgendwie unzufrieden mit ihren Haaren – zumindest gelegentlich.
Gerade Haare, die (häufig) gefärbt und speziell blondiert werden, brauchen viiieeel Feuchtigkeit.
So bin ich damals auf Haaröle gekommen.
Ich habe meine Haare schon immer wahnsinnig viel gefärbt und es gibt – so gut wie – keine Farbe, die meine Haare noch nicht hatten.
Hier ein mal eine kleine Grafik für Euch von Ende 2009 bis vor ein paar Tagen.
Entschuldigt bitte manche Bilder – die sind von Karneval bzw. Halloween.
Auf das Bild von letztem Halloween, habe ich keinen Stern drauf gepappt, weil ich da sowieso so zum Gruseln aussehe 😀
Die Bilder sind zeitlich sortiert (v.l.n.r. je Zeile)
Und mal eine kurze Geschichte zu meinen Haaren:
Frisuren Haarfarbe Testbericht Haaröl
Der Absturz begann, als ich mir 2007 ein Glätteisen zugelegt habe – seitdem hatte ich nie wieder gesunde Haare – trotz Hitzeschutz etc. pp.
2007 musste ich mir meine Haare dann das erste Mal abschneiden lassen (Schulterlänge) und habe sie seitdem gezüchtet.
Das aber natürlich nicht, ohne aufs Haare glätten zu verzichten – und aufs Haare färben.
Ich konnte mich nie entscheiden, ob mir jetzt braun oder blond an mir besser gefällt.
Anfang 2011 hatte ich dann wieder so viel geglättet und gefärbt, dass meine Haare wirklich komplett tot und glanzlos waren (Bild 3 + 4) – gerade das Deckhaar. Da meine Haare schon sehr, sehr stufig geschnitten waren zu der Zeit, konnte ich also nicht einfach Stufen schneiden lassen, um das Problem loszuwerden.
Im April 2011 hieß es dann endgültig schnipp, schnapp, Haare ab (Bild 5 + 6).
Es wurde ein Bob in Kupfer.
Aber bei meinen naturwelligen, etwas widerspenstigen Haaren, muss natürlich gerade so ein Bob mit Hitze gestyled werden.
Ich war froh, als meine Haare wieder die Länge erreicht hatten, in der ich sie zusammenbinden konnte.
Bis März 2012 wurden meine Haare auch nochmal dunkler und dann rötlich und wieder dunkler, bis ich mir das Ganze schließlich vom Friseur meines Vertrauens aufhellen ließ. (Macht das NIEMALS Zuhause! Ich habe mir so oft selber die Haare blondiert und sie super kaputt gemacht damit.)
Der Friseur hat mir dann 8 Stunden lang etliche Blondierwäschen verpasst, um meine Haare nicht direkt wieder so sehr kaputt zu machen (Bild 10).
Das Blond war zwar noch etwas rötlich/gelblich aber dafür, dass meine Haare davor dunkelbraun waren, ein absolut zufriedenstellendes Ergebnis!
Bild 11 zeigt meine Haare nach der zweiten Blondierung. Kein sehr natürliches Blond – aber immerhin nicht rot.
Von da an habe ich nur noch nach-strähnen lassen (Bild 12).
Im April 2013 kam ich dann noch mal auf die tolle Idee, meine Haare rot-braun zu tönen (Bild 13).
Das ging Gott sei Dank größtenteils wieder raus.
Im Oktober letzten Jahres habe ich mir dann selber ein Ombré gefärbt – meine Friseurin war ganz überrascht, dass ich das selber gemacht habe. Sie sagte, sie kriegt „sonst immer nur die Unfälle zu sehen“. :’D
Die letzten beiden Bilder sind recht aktuell.
Und es fehlen mir nur noch 5cm zu meiner Traum-Länge, auf die ich nun seit fast 3 1/2 Jahren hin“arbeite“.
Allerdings verzichte ich auch zumeist auf Hitze – wenn die Außentemperaturen es zulassen – und glätten fällt sowieso flach, außer ca. 3-4x im Jahr.
(Wenn Ihr eine Haar-Routine haben wollt, lasst es mich wissen.)
Nun aber zur Haaröl-Thematik. Denn ohne Haaröl hätte ich meine Haare niemals so lang bekommen, da Haaröle über längere Zeit viel mehr Feuchtigkeit abgeben, als es eine Haarkur kann. Außer Feuchtigkeit, geben sie auch noch Glanz und manche Haaröle verfügen über eine Hitzeschutzfunktion (z.B. das später genannte Wella SP).
Teilweise fungieren sie als Schutzfilm.
Ich hatte nicht mal als Kind zu weiche Haare, wie ich sie jetzt mit Haaröl habe.
Ich habe schon wahnsinnig viele Haaröle probiert.
Mein erstes Haaröl war das von Syoss, das ich aber so schlecht fand, dass ich dachte, Haaröle sind im Allgemeinen nichts für mich (ca. Bild 2).
Als meine Haare dann 2011 so kaputt waren, habe ich häufig das HaarBändiger-Serum von John Frieda benutzt – ich zähle es seiner Konsistenz wegen hier als Haaröl.
Ich habe noch einen kleinen Rest davon hier – nein, nicht aus 2011.
Ich benutze es, wann immer ich kein anderes Öl mehr da habe – oder mit meinem neuen Kauf unzufrieden bin.
L’Oréal Elvital Magique
Auf dem Bild seht Ihr auch direkt das L’Oréal Elvital Magique Öl, das ich nach meiner Blondierung 2012 ausprobiert habe – es war soweit okay – aber auch im Drogerie-Bereich gibt es bessere Öle – das John Frieda Serum zähle ich auch dazu.
Das ist – meiner Meinung nach – kein Produkt, das man unbedingt ausprobiert haben muss, zumal man verhältnismäßig mehr von diesem Produkt braucht, als von anderen und es auch stolze 10€ gekostet hat.
Gold Of Morocco Haaröl
Da ich aber unbedingt ein, für mich funktionierendes, Haaröl (Argan) haben wollte, bin ich in unseren Friseur-Bedarf gelaufen und habe gefragt, was die guten Leute denn so da haben.
Sie hatten ausschließlich das Gold Of Morocco Haaröl da.
Na gut – dachte ich – nehme ich das mal mit.
Ein kleines Fläschchen, aus dem man das Öl rausträufelt für 10€.
Mit dem Öl war ich auch seeehr zufrieden und die (ich glaube) 50ml haben auch um die 8-10 Wochen gehalten.
Aus dem kleinen Fläschchen war aber irgendwann auch nichts mehr raus zu bekommen, also habe ich mir auf Amazon die große Flasche (200ml) bestellt, die etwa 25€ gekostet hat. Umgerechnet doch um einiges günstiger.
Das Öl riecht super und pflegt die Haare wunderbar.
Es besteht aus Argan- und Avocadoöl.
Es enthält meines Wissens nach aber Silikone.
Redken All Soft Haaröl
Da das Öl aber leider nicht raus gepumpt, sondern geträufelt wird, war ich, als die Flasche nur noch 1/3 enthielt (ca. Januar 2013) so ungeduldig, dass ich mir nach langer Überlegung das Redken All Soft Öl (hier im 2er-Pack für 13€/Stk.)gönnte – kannte ich schon vom Friseur, aber da kostete es 32€, was mir für 90ml eindeutig zu viel war.
Bei Amazon bekam ich es dann schließlich für 17€. Auch nicht wenig – aber ich komme mit dem Öl ungefähr drei Monate aus bei täglicher Benutzung.
Das riecht von allen Haarölen am besten – ich könnte mich reinsetzen.
 Das Redken Öl ist mein absoluter Haar-Öl-Favorit und ich werde es, sobald ich mal ein bisschen was aufgebraucht habe, auch wieder bestellen, denn es gibt einfach nichts besseres.
Wella SP Haaröl
Schließlich ist mein Friseur aber von Redken auf Wella SP Produkte umgestiegen und da ich ja IMMER auf der Suche nach etwas besserem bin, habe ich dann auch mal das Wella SP Öl gekauft – es riecht relativ stark nach Vanille und noch etwas Undefinierbarem – aber es ist durchaus gut (ein Ranking meiner Produkte folgt) und mit 14€ kaum teurer, als Drogerie-Produkte. Enthalten sind 100ml und man kommt auch hier immer gut 3 Monate mit aus.
Auch das Wella Öl besteht unter anderem aus Argan-Öl.
Wella SP Oil Reflections
Da ich mit dem Öl sehr zufrieden war, probierte ich als nächstes das Wella SP Oil Reflections (auch hier sind 2 Öle billiger mit 10€/Stk.), welches aus Macadamia-, sowie Avocadoöl besteht.
Ein gutes Öl mit einem Duft nach Blaubeere – damit kriegt man mich immer – das aber leider kein Argan enthält, was damals der Amazon-Beschreibung nicht zu entnehmen war.
Es ist etwas günstiger, als sein Schwester-Öl – aber auch ETWAS schlechter – trotzdem noch gut!.
Dove Haaröl
Da ich danach noch mal etwas anderes ausprobieren wollte, kaufte ich das Haaröl von Dove (ca. 10€). (Macadamia-Öl)
Aber der Geruch ist wirklich nichts für schwache Nerven. ich habe bei der ersten Benutzung sofort Kopfschmerzen bekommen – so muss es in der Souk in Dubai in einem der Parfüm-Mischer-Geschäfte riechen. Hui… Als wäre man bei Douglas gewesen und hätte sich ordentlich mit allen orientalischen Düften besprüht.
Also definitiv nicht mein Lieblings-Öl aber es ist brauchbar.
Allerdings denke ich mir: Das Öl kostet 10€… Für 4 Euro mehr bekomme ich ein Haaröl in Friseur-Qualität, das zudem nicht so abartig riecht. Also doch lieber das für 4 Euro mehr, oder?
Marrakesh Oil
Weil meine Nase dieses Öl hier nicht verkraftet hat, habe ich mir das teure Marrakesh Oil gekauft, das mir meine Friseurin schon vor fast zwei Jahren empfohlen hatte. Mich hat der Preis immer abgeschreckt.
Leider muss ich auch sagen: Es riecht auch sehr orientalisch, gewöhnungsbedürftig.
Nichts für mich muss ich ehrlicherweise sagen.
Der Geruch ist trotzdem nicht mal halb so schlimm, wie der vom Dove-Öl.
Das Marrakesh Öl ist eher dickflüssig und besteht aus Argan-, sowie aus Hanfsamen-Öl.
Man braucht nur eine kleine Menge.
Die Wirkung finde ich gut bis sehr gut, jedoch nicht besser, als die Wirkung vom Redken-Öl.
Die enthaltene Menge beträgt 60 ml und der Preis ca. 23€. Somit ist es um einiges teurer, als das Öl von Redken.
Und das waren auch schon alle Haar-Öle, die ich bisher getestet habe.
Mich würden noch folgende Öle interessieren.
  • Revlon Orofluido
  • Moroccanoil
  • Balea Oil Repair
Wenn Ihr mit diesen Ölen Erfahrungen gemacht habt, lasst mir doch gerne diesbezüglich einen Kommentar da.
Lohnt es sich wirklich, Geld in Moroccanoil zu investieren, wenn ich schon so viel Anderes probiert habe und nichts besser fand, als Redken?
Gerne höre ich alle möglichen Meinungen dazu! (:
  1. Redken Argan-6 All Soft
  2. Wella SP Öl
  3. Gold Of Morocco
  4. Rondo Marrakesh Oil
  5. Wella Oil Reflections
  6. John Frieda Haar-Bändiger Serum
  7. Dove Pure Care Dry Oil
  8. L’Oréal Elvital Öl
  9. Syoss Öl

 

Ich hoffe, der Post hat Euch gefallen.
Vielleicht konnte ich Euch ja davon überzeugen, Euren Haaren auch mal Haar-Öl zu gönnen.
Nein, Eure Haare werden davon nicht fettig, solange Ihr das Öl nicht an den Ansatz pappt! 😀
Gerade für trockene, kaputte und colorierte Haare ist Haaröl eine Wohltat.
Ich spreche aus Erfahrung.
Ohne Haaröl wären meine Haare nämlich nie wieder lang geworden – Dank meiner farbtechnischen Probierfreudigkeit/Entscheidungsschwierigkeit.